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12 Euro - mindestens!

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12 Euro - mindestens!

Ein Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde wäre für uns alle ein dickes Plus: Er würde die Wirtschaftsleistung hierzulande um etwa 50 Milliarden Euro erhöhen und die Staatseinnahmen um etwa 20 Milliarden Euro steigern. Vor allem aber würde er direkt den Lohn von etwa acht Millionen Beschäftigten verbessern, was immerhin mehr als jeder bzw. jede Fünfte wäre. Das zeigt eine aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Nicht zu befürchten wären hingegen Arbeitsplatz-Verluste, wie sie die Gegnerinnen und Gegner eines höheren Mindestlohns gerne schwarzmalerisch behaupten. Zwar würden einige Minijobs wegfallen. Allerdings stiege im gleichen Umfang die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung an. Was sogar ein weiteres dickes Plus wäre: Schließlich sind sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze besser abgesichert und beständiger als Minijobs. Das hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie gezeigt.

Mindestlohn 2019 ver.di 12 Euro - mindestens!  – Mindestlohn Europa

Deutschland hat seit 2015 einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Seit dem 1. Juli 2021 liegt er bei 9,60 Euro pro Stunde. Das ist auch im internationalen Vergleich wenig. Zum Leben reicht es für viele selbst mit einer Vollzeit-Stelle nicht. Und für eine hinreichende Rente schon gar nicht. Deshalb muss die nächste Bundesregierung endlich handeln: Sie muss den Mindestlohn auf 12 Euro anheben!

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