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Arbeit und Lohn

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Arbeit und Lohn

Gute Arbeit – guter Lohn! Das will ver.di gemeinsam mit den Beschäftigten durchsetzen. Die Realität sieht vielfach anders aus. Der Niedriglohnsektor hat sich seit den 1990er Jahren in Deutschland massiv ausgedehnt, die Reallöhne stagnierten. Immer weniger Schutz durch Tarifverträge, immer mehr Minijobs, Befristung, Leiharbeit, Werkverträge, Hartz IV erhöhen den Druck. Jetzt kommt endlich ein gesetzlicher Mindestlohn auch in Deutschland, Tarifverträge sollen gestärkt werden. Ein Erfolg jahrelangen Drucks der Gewerkschaften. Jetzt kämpfen wir gegen Ausnahmen und für rasche Erhöhung auf zehn Euro. Flächendeckend brauchen wir in den nächsten Jahren wieder kräftige Reallohnzuwächse, um die Umverteilung zugunsten der Gewinne zu stoppen und umzukehren.

 

Unsere Publikationen zum Thema

 

Unternehmen und Verwaltungen schließen mit ihren Beschäftigten immer öfter befristete Arbeitsverträge.

Überstunden verhindern die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Und ungefähr jede zweite Überstunde wird weder bezahlt noch durch Freizeit ausgeglichen.

Es sind neoliberale Zumutungen, die die sozialistische Regierung in Frankreich durchdrücken will: Den Kündigungsschutz will sie abbauen. Die Bezahlung von Überstunden reduzieren. Die 35-Stunden-Woche durchlöchern. Die Gewerkschaften schwächen.

Mehr als ein Jahr nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist klar: Der gesetzliche Mindestlohn nutzt Millionen Beschäftigten.

Die Forderung für einen gesetzlichen Mindestlohn wird mittlerweile mit großer Mehrheit unterstützt. Den gesetzlichen Mindestlohn gibt es in fast allen europäischen Ländern. Er wird auch um Deutschland keinen Bogen machen. Gemeinsam werden wir ihn durchsetzen.

Drei Viertel aller Beschäftigten arbeiten in Deutschland mittlerweile im Dienstleistungssektor. Welche ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Prozesse und Interessen stecken hinter dieser Entwicklung?

Zu den fiskalischen Aspekten der Einführung eines allgemeinverbindlichen gesetzlichen Mindestlohnes.