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Junge Menschen in atypischer Beschäftigung

Eine sinnvolle, sichere, gut bezahlte und geregelte Arbeit – davon können viele junge Menschen nur träumen. Sehr viele haben nur prekäre, also sozial ungesicherte und unterbezahlte Jobs. Abgesehen von den rund Dreihunderttausend, die gar keinen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden haben. Der Anteil der nur befristet oder in Leiharbeit Beschäftigten ist dreimal so hoch wie bei den Älteren. Bei den unter 25-Jährigen sind es sogar fast die Hälfte, die nur in Teilzeit, in Leiharbeit oder in einem befristeten Vertrag arbeiten.

Fast jeder dritte  junge Beschäftigte muss mit einem Bruttolohn von weniger als 1500 Euro auskommen. In Ostdeutschland sind die Einkommen noch mal durchschnittlich 17 Prozent niedriger als im Westen.

Über 60 Prozent der jungen Beschäftigten machen regelmäßig Überstunden. Fast jeder Zweite hat atypische Arbeitszeiten, z.B. Spät- oder Nachtschichten. Über die Hälfte fühlen sich bei der Arbeit sehr häufig oder oft gehetzt oder unter Zeitdruck. 28 Prozent sind an mehr als 10 Tagen im letzten Jahr zur Arbeit gegangen, obwohl sie sich „richtig krank gefühlt“ haben.

Deutlich besser sehen die Arbeitsbedingungen in Betrieben aus, in denen es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung und einen Betriebs- bzw. Personalrat gibt. Hier gab die Hälfte der jungen Beschäftigten an, Einfluss auf die eigene Arbeitszeitgestaltung zu haben. Bessere Bedingungen fallen nicht vom Himmel. Starke Gewerkschaften und Interessenvertretungen sind wichtig! Engagiert euch!

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